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Dachwartung vom Profi
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Einsatzbereich Industrie & Gewerbe

Flachdachwartung für Industrie & Gewerbe

Große Hallendächer, Technik auf dem Dach, lange Wege bis zum sichtbaren Schaden: Wir halten Industrie- und Gewerbedächer planbar instand – nach Norm und dokumentiert.

Einsatzbereiche

Typische Objekte

  • Produktions- & Lagerhallen
  • Logistikzentren
  • Gewerbe- & Büroobjekte
  • Werkstätten & Fertigung

Anforderungen

Worauf es in diesem Bereich ankommt

Große Flächen, späte Entdeckung

Auf weiten Hallendächern bleiben Pfützen, Nahtschäden und durchfeuchtete Dämmung lange unbemerkt – bis Feuchtigkeit in Produktion oder Lager sichtbar wird.

Notentwässerung & Dachlast

Verstopfte Abläufe und unzureichende Notentwässerung führen zu stehendem Wasser und gefährlicher Auflast. Regelmäßige Kontrolle ist hier sicherheitsrelevant.

Technik auf dem Dach

Lüftung, Klima, Oberlichter und Durchdringungen sind typische Schwachstellen. Anschlüsse müssen regelmäßig geprüft und abgedichtet werden.

Betriebssicherheit & Haftung

Produktionsausfall und Haftung aus der Verkehrssicherungspflicht wiegen schwer. Dokumentierte Wartung belegt Sorgfalt gegenüber Versicherung und Eigentümer.

Inspektion und Wartung nach DIN 18531 und ZVDH-Flachdachrichtlinie, mit Befundprotokoll je Objekt – kleine Mängel früh behoben, statt Produktion und Substanz zu riskieren.

Belege

Dokumentierte Schadenbilder

  • Über 13.000 m² Dachfläche, rund eine Million Euro Sachschaden

    Der VdS beschreibt einen Gewerbekomplex aus einer Produktionshalle von 1963 mit Sheddach aus Bitumendachbahnen, einem angebauten Lagergebäude mit Trapezblechen und Folienabdichtung sowie einem getrennt stehenden Verwaltungsgebäude – zusammen über 13.000 m² Dachfläche. Nach einem Hagelschlag betrug der gesamte Sachschaden rund eine Million Euro. Die Instandsetzung endete nicht an den Einschlagstellen: Nach der provisorischen Reparatur wurde die Dachabdichtung der betroffenen Flächen komplett erneuert, durchfeuchtete Wärmedämmung ausgetauscht und beschädigte Lichtkuppeln ersetzt.

    Quelle: VdS 6100 – Gebäudeschutz vor Hagel, Schadenbeispiel 6.1.1, 2018

  • Die ersten Risse blieben unentdeckt

    Bei einem weiteren dokumentierten Objekt – einem Verwaltungsgebäude mit angeschlossener Lagerhalle, Flachdach mit PVC-Abdichtungsbahnen von über zwanzig Jahren – benennt der VdS die Vorgeschichte des Schadens: „Wegen unzureichender Inspektionen und Wartungsarbeiten wurden erste Risse nicht erkannt.“ Sie hätten auf den fälligen Austausch der Abdichtungsbahn hingewiesen, deren Lebensdauer durch Weichmacherverlust ohnehin erreicht war.

    Quelle: VdS 6100 – Gebäudeschutz vor Hagel, Schadenbeispiel 6.1.2, 2018

  • Bei Gewerbe und Industrie geht es selten um kleine Beträge

    Im Fazit derselben Schadensammlung hält der VdS fest, dass Hagelschäden erfahrungsgemäß gerade bei Gewerbe- und Industriebetrieben von mehreren hunderttausend Euro bis in einen zweistelligen Millionenbetrag reichen können – unter anderem durch eine schadenbedingte Betriebsunterbrechung. Der Sachschaden am Dach ist damit nur der Teil, den man sofort sieht.

    Quelle: VdS 6100 – Gebäudeschutz vor Hagel, Fazit 6.2, 2018

  • Sturm und Hagel treffen viele Gebäude gleichzeitig

    Für das Jahr 2025 weist der GDV in der Sachversicherung rund 479.000 Sturm- und Hagelschäden aus, im Durchschnitt rund 2.100 Euro je Schaden. Der Verband ordnet ein, dass solche Ereignisse viele Gebäude gleichzeitig treffen und dabei häufig eher kleinere und mittlere Schäden verursachen, etwa an Dächern, Fassaden oder Fenstern. Für ein Hallendach ist dieser Durchschnitt die falsche Bezugsgröße – er mittelt über den gesamten versicherten Bestand vom Einfamilienhaus bis zum Werk.

    Quelle: GDV, Naturgefahrenbilanz der Sachversicherung, 2025

Zusammenarbeit

Verantwortung, Zutritt und Vertragsrahmen

Wer im Objekt die Dachfläche verantwortet

Im technischen Gebäudemanagement verteilt sich die Dachfläche auf mehrere Schultern: Der Objektbetreuer kennt die Halle und ihre Zugänge, das Facility Management steuert Budget, Termine und Fremdfirmen, und die Betreiberverantwortung liegt bei der Stelle, die über die Fläche tatsächlich verfügt. Zwischen diesen Zuständigkeiten fällt ausgerechnet das Dach am leichtesten hindurch — anders als Aufzug, Brandschutz oder Raumlufttechnik hat es kein Prüfregime, das von außen einen Termin setzt. Woraus die einzelnen Pflichten folgen und was ausdrücklich nicht dazugehört, ordnet unser Beitrag zu den Betreiberpflichten am Dach.

Unser Ansatz setzt deshalb an der organisatorischen Seite an: feste Intervalle je Objekt, ein Befundprotokoll in gleicher Form für jede Halle, eine Stelle für Terminierung, Rückfragen und Abnahme. Das entlastet den Objektbetreuer im Tagesgeschäft und gibt dem technischen Gebäudemanagement eine Unterlage, die vor Geschäftsführung, Eigentümer und Versicherer Bestand hat.

Zutritt, Einweisung und Nachweis

Auf einem Gewerbedach arbeitet selten nur ein Gewerk. Photovoltaik, Lüftungs- und Kältetechnik bringen über das Jahr eine ganze Reihe von Pflichtterminen auf dieselbe Fläche, und jeder dieser Zutritte will freigegeben, eingewiesen und nachgewiesen sein. Unsere Begehungen fügen sich in dieses Verfahren ein: Zutrittsregelung, Zeitfenster und Ihre Sicherheitsvorgaben klären wir vor dem Termin ab. Eine Begehung setzt außerdem voraus, dass der Prüfnachweis der Absturzsicherung vorliegt — auffindbar und gültig.

Der Vertragsrahmen

Unsere Dachwartungsverträge laufen üblicherweise zunächst zwölf Monate und werden individuell auf das Gebäude und die gewünschten Wartungsintervalle abgestimmt. Gegenüber gewerblichen Auftraggebern verlängert sich der Vertrag danach um jeweils ein weiteres Jahr, sofern er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.

Ein Rahmenvertrag ist bereits für ein einzelnes regelmäßig zu wartendes Objekt möglich; eine feste Mindestobjektzahl gibt es nicht. Seine Stärke spielt er dort aus, wo mehrere Standorte mit einheitlichen Abläufen, Berichten und Konditionen betreut werden sollen — ein zusätzlicher Standort läuft dann über denselben Rahmen statt über eine neue Vergabe.

Ein bereits tätiger Dachdecker kann weiterhin eingebunden bleiben: Wir übernehmen auf Wunsch die regelmäßige Kontrolle und Dokumentation, während notwendige Reparaturen nach Abstimmung entweder durch den bestehenden Betrieb oder durch einen von Ihnen beauftragten Fachbetrieb ausgeführt werden.

Auf eine Anfrage melden wir uns in der Regel innerhalb eines Werktages; der Termin vor Ort erfolgt nach Absprache.

Vertrauen

Warum Dachwartung Profi

Referenz

~250.000 € p. a. Wartungsvolumen

Überregionaler Bestandshalter (Wohnungswirtschaft)

Wiederkehrende Dachwartung & Dokumentation über mehrere Objekte, ein Ansprechpartner

Referenz im Detail
„Ein Ansprechpartner für alle Dächer, dokumentierte Wartung und planbare Kosten – das hat unsere Haftungsrisiken spürbar reduziert.“
— M. K., kaufmännische Leitung, Hausverwaltung
  • Ein Ansprechpartner

    Für alle Objekte – Koordination, Termine, Dokumentation aus einer Hand.

  • Geprüfte Fachbetriebe

    Persönlich ausgewählt: Meisterbetriebe und Fachverleger – bundesweit, nach einheitlichem Maßstab.

  • Dokumentiert

    Wartungsprotokoll je Objekt – nachweisbar gegenüber Eigentümern und Versicherung.

Fragen

Häufige Fragen

Warten Sie auch sehr große Hallendächer?

Ja. Wir koordinieren Inspektion und Wartung großer Flachdachflächen inklusive Drohnen-/Thermografie-Einsatz und Feuchtemessung, wo das sinnvoll ist – über geprüfte Fachbetriebe.

Nach welchen Regeln wird gewartet?

Wir orientieren uns an DIN 18531 und der ZVDH-Flachdachrichtlinie. Der Zustand wird normbezogen eingeordnet, mit konkreter Handlungsempfehlung dokumentiert.

Berücksichtigen Sie die Dachtechnik mit?

Ja. Anschlüsse von Lüftung, Klima, Oberlichtern und sonstigen Durchdringungen gehören zur Prüfung, ebenso Haupt- und Notentwässerung.

Unsere Standorte verteilen sich über mehrere Regionen – betreuen Sie die alle?

Ja, wir arbeiten bundesweit. Vor Ort arbeiten persönlich ausgewählte Meisterbetriebe; Auswahl, Termine, Qualität und Abnahme steuern wir. An jedem Standort gilt dieselbe Prüfsystematik nach DIN 18531 und ZVDH-Flachdachrichtlinie, und Sie erhalten vergleichbare Befundprotokolle bei einem Ansprechpartner – auch wenn die Hallen weit auseinanderliegen.

Wer haftet für die Arbeiten auf unserem Betriebsgelände?

Ausgeführt wird von einem Fachbetrieb mit eigener Betriebshaftpflicht; unsere Koordinationsleistung ist über unsere Betriebshaftpflicht abgesichert. Der Termin vor Ort erfolgt nach Absprache – Zutritt, Zeitfenster und Ihre Sicherheitsvorgaben klären wir vorher. Das Befundprotokoll hält fest, wer wann welche Fläche begangen hat.

Kostenloser Dach-Check

Kostenlosen Dach-Check anfordern

Schildern Sie uns Ihre Objekte – wir melden uns mit den nächsten Schritten. Den Dach-Check fordern Sie kostenlos und unverbindlich an, ohne Außendienst-Druck.

Wie das über einen ganzen Bestand aussieht – mehrere Objekte, ein Rahmenvertrag, ein Ansprechpartner – zeigt unser anonymisiertes Fallbeispiel: Dach-Rahmenvertrag für einen Bestandshalter.

Objekt & Dach
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Wir melden uns telefonisch — deshalb ist die Telefonnummer Pflicht. Eine E-Mail-Adresse ist freiwillig.

Pflichtfeld. Mit dem Absenden stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Angaben zur Bearbeitung der Anfrage zu (siehe Datenschutzerklärung).

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Ein fester Ansprechpartner für Ihr gesamtes Objektportfolio – Sie erhalten eine Rückmeldung mit den nächsten Schritten.

+49 162 6829640

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